Neuigkeiten

08 / 2020 – Transfer moderner Verfahren und Technologien zur Bereitstellung von gereinigtem und desinfiziertem Trinkwasser sowie Implementierung der Themen in die theoretische und praktische Qualifikation

Die Mongolei steht bei der Sicherung ihrer Frischwasserressourcen vor enormen Herausforderungen. Steigende Wasserentnahmen bei allgemein knapper Wasserverfügbarkeit, Beeinträchtigungen der Wasserqualität durch Landwirtschaft, Bergbau und Industrie sowie veraltete Infrastrukturen der Wasserver- und -entsorgung. Trinkwasser wird in der Mongolei aus Oberflächen- bzw. Quellwasser und aus Grundwasser gewonnen, wobei hygienische Standards mitunter nur bedingt eingehalten werden können.

Die bau msr GmbH möchte in Zusammenarbeit mit dem Bau Bildung Sachsen e.V. (BBSN) durch den Einsatz ihres dezentral einsetzbaren modularen Trinkwasserreinigungs- und Desinfektionssystems zur Entwicklung eines integrierten Wasserressourcenmanagements in der Mongolei beitragen. Ziel des Projekts ist der Transfer neuer Verfahren und Technologien zur Bereitstellung von gereinigtem und desinfiziertem Trinkwasser sowie die Implementierung der Themen in die theoretische und praktische Qualifikation künftiger Handwerker, Unternehmer und Planer. Hauptaugenmerk wird auf den verbesserten Zugang bzw. die Bereitstellung von unbelastetem Trinkwasser in öffentlichen Gebäuden gelegt.

Hierfür wird eine komplette Schulungsanlage gefertigt und auf dem Territorium des Bildungspartners gemeinsam mit Unternehmen z.B. aus dem Deutsch-Mongolischen Unternehmerverband installiert und in Betrieb genommen. Des Weiteren werden Lehrmaterialien ausgearbeitet und ein neu entwickeltes Trainingsmodul in das Curriculum des Bildungspartners integriert.

Weitere Beiträge:
• Beitrag des Bau Bildung Sachsen e.V.
• Projektseite des IET Mongolei


07 / 2020 – Effiziente Entfernung von Stagnationswasser und Restfeuchtebeseitigung in Leitungssystemen von haustechnischen Kompaktanlagen (AirTreat)

Versorgungs- und haustechnische Anlagen in Modul- und Kompaktbauweise, wie Druckerhöhungs- und Druckhaltungseinrichtungen oder auch thermische Trinkwassererwärmungen und Speicherladesysteme werden als herstellerspezifische Komponenten und Baugruppen industriell gefertigt und an die Anlagenbauunternehmen vor Ort zur Montage und Installation in die jeweiligen Trinkwassersysteme von häuslichen Liegenschaften und öffentlichen Einrichtungen geliefert.

Allen diesen serienmäßig oder kundenspezifisch gefertigten Anlagen von namhaften Produzenten ist gemein, dass sie vor Auslieferung an einem Prüfwassernetz im Werk der Hersteller getestet und dabei betreffs ihrer Auslegungsparameter auf Einhaltung der gewünschten Leistungsdaten intensiven Belastungs- und Betriebsroutinen unterzogen werden, bevor sie am Bestimmungsort an das Trinkwassernetz angeschlossen werden.

Nach Durchlaufen des Prüf- und Testszenarios an einem Prüfwassernetz im Werk der Hersteller verbleibt jedoch oftmals Restwasser im Rohrsystem und in den Komponenten der fertig montierten Anlagentechnik, welches je nach Dimensionierung der versorgungs- und haustechnischen Anlagen, selbst nach einem Entleerungsprozess über Auslassventile noch etliche Liter „Stagnationswasser“ betragen kann.

Bis zur Ankunft und dem Einbau in das Trinkwassernetz am jeweiligen Bestimmungsort, werden die versorgungs- und haustechnischen Anlagen über einen kürzeren bis längeren Zeitraum hinweg gelagert und transportiert.

Trinkwasser ist kein unbegrenzt haltbares Lebensmittel und die größten gesundheitlichen Gefahren gehen von Keimen und Erregern in Stagnationswasser aus.

Das mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig hervorgerufene Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der effizienten Entfernung von Stagnationswasser und Restfeuchtebeseitigung in Leitungssystemen von haustechnischen Kompaktanlagen mittels variabler Kompressionsregelung sowie der UVC-Reinigung und Feststoffpartikelbeseitigung zur Vermeidung von Keimen, Korrosion und Schäden.

Entwickelt wird hierfür ein kompaktes und mobil einsetzbares Diagnose- und Kompressionsgerät „AirTreat“ zur effizienten Entfernung von Stagnationswasser und Restfeuchte, welches auf Basis einer neuartigen methodenspezifisch entwickelten Systemapplikation ein zustandsabhängiges Abbild „just in time“ über den erreichten Trocknungs- und Reinigungsgrad liefert.


02 / 2020 – Smart Control (SCE) in Energieversorgungssystemen zur Prognose und Flexibilisierung des Versorgungsbedarfs sowie Verbesserung der Energieeffizienz

Gemeinsam mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) entwickelt die Firma bau msr GmbH ein gemeinsames Infrastrukturprojekt (InfraPro) zur Prognose und Flexibilisierung des Versorgungsbedarfs sowie Verbesserung der Energieeffizienz.

Die Erzeugung von elektrischer Energie aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasserkraft hat das Nischendasein bereits verlassen. Die Frage der Integration dieser Stromerzeuger in unser bestehendes Energieversorgungssystem wird daher immer wichtiger. Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll ein intelligentes und praktikabel sowie flexibel anwendbares Regelsystem für die verschiedenen Energieformen (Strom, Wärme, Kälte, Gas etc.) sowie für deren gegenseitige Kopplung entwickelt werden.

Das geplante Forschungsvorhaben hebt sich von bestehenden Ansätzen und Produkten des smarten Energiemanagements in der Art und Weise ab, dass ein weitaus umfassenderer und ganzheitlicher Ansatz mit Blick auf das gesamte Energiesystem verfolgt wird.


05 / 2019 – feierliche Übergabe der Fotovoltaik-Anlage an das MANRO – Umweltministerium in Cebu, Philippinen

Im Rahmen des Projektes zum Know-how und Technologietransfer zur Energieversorgung mittels Fotovoltaik-Inselanlagen fand im März 2019 die feierliche Übergabe der Anlage im MANRO – Umweltministerium in Cebu (Philippinen) statt. Die Agenda umfasste neben den Vorlesungen an der Visayas Universität sowie im S.T.A.R-Bildungszentrum für rund 300 Studenten auch ein Workshop für die rund 150 Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Industrie und Politik. Bereits im Vorjahr erfolgte die feste Installation des komplexen Systems, welches unterstützend zu den Kursen den Praxisbezug zum Themenkomplex verbessern soll. Bereits während unserer Projektlaufzeit besuchten bereits rund 600 Studenten die neuen Kurse.


01 / 2019 – Wissenschaftliches Kooperations- und Forschungsprojekt mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) / Fakultät Maschinenbau und Energietechnik

Themenschwerpunkt ist die Systemdiagnose an haustechnischen Kompensator-Installationen (auch SysKo genannt) zur Ableitung einer zustandsabhängigen Instandhaltungsstrategie mit automatisierter Entscheidungsfindung.


In der Haus- und Verfahrenstechnik werden Kompensatoren zur Verbindung einzelner Rohrleitungen eingesetzt. Sie dienen zur Ableitung der durch thermische Ausdehnung und Versatz der Rohre auftretenden Kräfte und haben somit eine sicherheitsrelevante Bedeutung. Entsprechend sind laut den rechtlichen Bestimmungen regelmäßige Wartungen von Kompensatoren vorgesehen, die jedoch weder Rückschlüsse auf den aktuellen Bauteilzustand noch auf die voraussichtliche Restlebensdauer geben. Die auf dem Markt vorhandenen Produkte zur Überwachung haustechnischer Kompensatoren basieren lediglich auf der Detektion von Fehlfunktionen oder Grenzwertüberschreitungen, sodass wiederum keine frühzeitige Schadenserkennung möglich ist. Durch das Projektvorhaben soll diese Lücke geschlossen werden. Anhand schadensrelevanter Messgrößen (Druck, Temperatur, Dehnung, Torsion, Lastwechselzahl) wird eine Zustandsüberwachung entwickelt, die automatisierte Empfehlungen  zur Instandhaltung der Kompensator-Installation gibt und somit einen sicheren und effizienteren Betrieb des Gesamtsystems realisiert. Damit ist eine Motivation für eine entsprechende Systemdiagnose an haustechnischen Kompensator-Installationen – insbesondere in Bezug auf deren Untersuchungen von Abnutzungsvorgängen (Ermüdung und Verschleiß) – gegeben. Bei einer solchen Systemdiagnose sind die messtechnische Erfassung entsprechender Schwingungs-, Rissbildungs- bzw. Diagnoseparameter und die nachfolgende Analyse und Bewertung der Ergebnisse von fundamentalem Interesse.

Weitere Beiträge:
• Den Beitrag auf FACILITY MANAGEMENT finden Sie hier
• Den Beitrag der Fakultät Ingenieurwissenschaften (HTWK) finden Sie hier


12 / 2018 – Feierlicher Festakt zum 60. Jahrestag des Zhejiang College of Construction in Hangzhou

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Zhejiang College of Construction – auch kurz ZCC genannt – fand am 01.12.2018 der feierliche Festakt in Hangzhou (China) statt.

Neben zahlreichen Veranstaltungen fanden auch diverse Fachvorträge beteiligter Partner zum aktuellen DeveloPPP-Projekt statt. Die Firma bau msr GmbH präsentierte im Rahmen der Agenda geleistete Projekte am Zhejiang College of Construction und setzte neue Impulse im Bereich energieeffizienter Technologien mit Schwerpunkt intelligenter Gebäudeautomation und Wasseraufbereitung.


11 / 2018 – Internationale Konferenz zum Thema Energieeffizienz-Technologien und Kompetenzentwicklung in technischen Berufen der Bauindustrie in Shanghai

Im Zeitraum vom 19. – 20. November 2018 fand in Shanghai im Rahmen des Projektes „Sino-German Alliance – Technology Transfer and Qualification in Construction“ (SG-TQC) die internationale Konferenz „Energy Efficient Technologies – Competence Development in TVET“ statt. Schwerpunkt der Konferenz war unter anderem die Verbesserung der Qualität im Bereich der technischen Berufsausbildung im Bausektor.

Den Konferenzteilnehmern wurden unter anderem durch die Firma bau msr GmbH, Einblicke in Best Practice Erfahrungen im Bereich energieeffizienter Gebäudeautomation vermittelt. Eine umfangreiche Zusammenfassung der Konferenzinhalte finden Sie hier.


04 / 2018 – Technische Eröffnung des neu errichteten Passivhausgebäudes in China am Zhejiang College of Construction (ZCC)

Am 19.04.2018 fand die feierliche technische Eröffnung des neu errichteten Passivhauses am Zhejiang College of Construction in Hangzhou statt. Das Passivhaus wurde durch die Firma bau msr GmbH mit einer umfangreichen Anlage ausgestattet. Diese ermöglicht unter anderem die Wiederaufbereitung von anfallendem Grauwasser (leichtem Schmutzwasser) und der Energiegewinnung durch Sonnenenergie mittels PV-Anlage inkl. Speichermöglichkeit für spätere Anwendungsfälle. Des Weiteren wurde durch die Firma bau msr eine Wärmepumpe zur Kühlung und Heizung des Gebäudes integriert, welche ebenfalls die Warmwasserbereitstellung gewährleistet. Weitere Informationen finden Sie hier.